Geschichte und Entwicklung des Fachs


Nach dem 450-jährigen Jubiläum unseres Gymnasiums, also vor gut 25 Jahren, stellte sich ein Team aus Lehrkräften die Aufgabe, Grundlagen und Fragestellungen eines Unterrichts zu entwickeln, der von vorneherein fächerübergreifend konzipiert war.

Das Projekt Europäische Kulturkunde, das sich wesentlichen Impulssetzungen unserer geschätzten ehemaligen Kollegen Ansgar Lenz, Bernd Balg und Walter Helfrich verdankt, wurde geboren. Das Fach mit eigenem Lehrplan konstituiert einen Horizont des Problembewusstseins, in den grundsätzlich alle Unterrichtsdisziplinen ihre spezifischen Sichtweisen und Inhalte so einbringen sollen, dass sie sich gegenseitig erhellen und befragen. Auf diese Weise soll die Besonderheit des Profils der europäischen Kultur in ihrer historischen Entwicklung und gegenwärtigen Ausprägung möglichst deutlich erkennbar werden. Das Konzept wurde und wird seitdem thematisch und schulorganisatorisch laufend von einer Arbeitsgruppe weiter entwickelt.