Auslandsaufenthalt

Angesichts wachsender Globalisierung sind auf dem Arbeitsmarkt Sprachkenntnisse in modernen Fremdsprachen von besonderer Bedeutung. Aber auch für den schulischen Werdegang ist ein intensiver Umgang mit Fremdsprachen äußerst förderlich.

Viele Schüler nutzen daher die Möglichkeit, ein Schuljahr im Ausland zu verbringen. Dort besuchen sie die ortsansässigen Schulen des jeweiligen Gastlandes (in den letzten Jahren z.B. Frankreich, USA, Kanada, Neuseeland, Australien).
Wer die Klassenstufe 11 im Ausland verbringt, wird - sofern nicht anders gewünscht - auf Probe in die Jahrgangsstufe 12 aufgenommen. Die Kurslehrerkonferenz entscheidet nach einigen Wochen darüber, ob das Verbleiben in der Jahrgangsstufe 12 oder ein Zurücktreten in die Jahrgangsstufe 11 sinnvoll sind. Beim Verbleib in Jahrgangsstufe 12 gelten spezielle Regelungen zur Abiturqualifikation: Da für das Qualifikationshalbjahr 11/2 keine Noten vorliegen, werden von Amts wegen die Leistungen des Halbjahres 12/2 doppelt gewichtet, so dass 4 Qualifikationshalbjahre für die Abiturqualifikation gewertet werden können. (Die Noten aus 12/2 werden praktisch nach 11/2 kopiert.)
Schülerinnen und Schüler, die ein Schuljahr im Ausland verbrachten, machten in den letzten Jahren durchweg gute und sehr gute Erfahrungen. Wer mit dem Gedanken spielt, ins Ausland zu gehen, sollte sich zuvor rechtzeitig (spätestens Anfang Klassenstufe 10) über Vermittlungsagenturen informieren und hinsichtlich der bisherigen schulischen Leistungen ein Beratungsgespräch mit der Mittel- und Oberstufenleitung vereinbaren.