am 28. - 29. September 2006
Endlich war er da, der 28. September, der Tag an dem wir unsere Klassenfahrt nach Idar-Oberstein machten.
Um 7:50 Uhr trafen wir uns an der Bushaltestelle gegenüber des Speyerer Museums. Pünktlich um 8:00 Uhr kam der Bus. Alle Schüler stiegen mit guter Laune ein und freuten sich auf den Ausflug. Die Fahrt dauerte ca. 2 Stunden, so dass wir um 10:30 Uhr in Idar-Oberstein ankamen. Da unsere Zimmer noch nicht bezugsfertig waren, stellten wir unser Koffer und Taschen zunächst in einer Garage unter. Danach mussten wir unser Arbeitsmaterial (Clever lernen, Klassenleitungsordner, Schulmäppchen) aus unserem Gepäck holen und gingen in den Gemeinschaftsraum der Jugendherberge. Unsere Lehrerinnen, Frau Zalonis und Frau Kunz, informierten uns über den weiteren Tagesablauf. Außerdem bekamen wir ein Arbeitsblatt über die Götter Jupiter (Zeus) und Juno (Hera), auf dem wir die wichtigsten Dinge unterstreichen sollten. Als unsere erste Arbeitsphase zu Ende war, erhielten wir unsere Zimmerschlüssel und brachten unser Gepäck hinauf. Danach gab es ein leckeres Mittagessen - Kartoffelauflauf mit Käse überbacken. Nach dem Mittagessen gingen wir auf unsere Zimmer um unser Gepäck auszupacken und die Betten zu beziehen. Da wir uns alle auf unser erstes Ausflugsziel - die Felsenkirche - freuten, beeilten wir uns mit dem Beziehen der Betten.
Dann ging es los. Um zur Felsenkirche zu kommen, mussten wir zunächst in die Stadt hinunterlaufen und von dort aus wieder den Berg hoch bis zur Kirche. Das Tolle an der Felsenkirche war, dass sie vollständig in eine Felsnische gebaut wurde. Die Rückseite der Kirche bestand ausschließlich aus den Felsen des Berges. In der Kirche liefen wir eine alte Steintreppe hoch bis zu einem Aussichtsfenster, aus dem wir einen tollen Ausblick über die ganze Gegend hatten. Selbst unsere Jugendherberge konnte man von hieraus sehen. Nachdem wir uns in der Kirche umgesehen hatten, mussten wir leider auch schon wieder gehen, da wir noch das Edelsteinmuseum anschauen wollten.
Der Weg zum Edelsteinmuseum führte uns wieder in die Stadt hinunter. Als wir dort ankamen, erklärte uns eine Mitarbeiterin des Museums, wie wir uns in den Ausstellungsräumen verhalten sollten, z.B. dass wir die Edelsteine hinter den Absperrungen nicht berühren durften. Sie sagte uns auch, dass wir im zweiten Stock unbedingt hinter den grünen Vorhang schauen sollten, da sich dahinter etwas besonders Schönes befindet. Danach durfte jeder das Museum auf eigene Faust erforschen. Im Erdgeschoss gab es riesige Steine in denen viele kleine Kristalle funkelten. In einem anderen Raum wurden viele Kronen und Diademe mit wunderschönen Edelsteinen ausgestellt. Am eindrucksvollsten waren jedoch die leuchtenden Edelsteine hinter dem grünen Vorhang im zweiten Stockwerk. Hier ging alle 20 Sekunden das Licht aus und die Edelsteine begannen wie von Geisterhand zu leuchten. Im Anschluss an den Museumsbesuch durften wir eine Stunde lang die Stadt erkunden und in den Souvenirläden Geschenke und Andenken für unsere Eltern und Freunde kaufen. Als wir wieder in der Jugendherberge ankamen, begann unsere zweite Arbeitsphase. In dieser unterhielten wir uns nochmals über die beiden Götter aus dem Arbeitsblatt vom Vormittag. Als wir damit fertig waren, gingen wir zum Abendessen in den Speisesaal. Nach dem Essen veranstalteten wir mit der ganzen Klasse einen bunten Abend, damit wir uns durch die gemeinsamen Spiele besser kennen lernen. Um 10:30 Uhr mussten wir auf unsere Zimmer gehen und ab 11:00 Uhr war Bettruhe angesagt. Der nächste Tag begann zunächst mit dem Frühstück. Danach mussten wir unsere Betten abziehen und unsere Bettwäsche in den Keller bringen. Um 10:00 Uhr begann die erste Arbeitsphase an diesem Tag. Wir bekamen erneut Arbeitsblätter über verschiedene römische und griechische Götter. Auch hier sollten wir wieder die wichtigsten Wörter unterstreichen und anschließend den Text erläutern. Als wir damit fertig waren, mussten wir unsere Koffer packen und die Zimmer räumen. Kurz darauf war es auch schon Zeit zum Mittagessen. Diesmal gab es Lasagne. Nach dem Mittagessen begann die nächste Arbeitsphase in der wir im Rahmen von Gruppenarbeit die einzelnen Götter malen und beschreiben mussten. Das beste Plakat wurde ausgesucht und sollte in der Schule ausgestellt werden. Zum Abschluss wurde ein Lückentest geschrieben, in dem unser Erlerntes über die Götterwelt abgefragt wurde. Am späten Nachmittag kam der Bus und wir fuhren zurück nach Speyer. Obwohl der Ausflug sehr interessant und spannend war, freuten wir uns dennoch wieder nach Hause zu kommen. Als wir ankamen, warteten bereits unsere Eltern auf uns und wollten wissen, wie uns der Ausflug gefallen hat.
Michelle Reisinger Klasse 5 b (Frau Zalonis)
Einige Eindrücke unserer Integrationstage





