
(Petra Hachenburger)
Die Mittelstufe umfasst die Klassen 7-10 und damit den größten Teil der Sekundarstufe I des Gymnasiums. Die Pubertät, eine neue, häufig schwierige Entwicklungsphase, führt nicht selten zu "Konflikten an allen Fronten": Die SchülerInnen werden sensibler, verletzlicher, launischer - und nach außen hin oft "cooler" und provokanter. Sie entwickeln ihre Individualität noch stärker als bisher, "Typen" entfalten sich. Dadurch erhält die Kooperation zwischen Lehrern, Schülern und Eltern höchste Priorität.
Neue Unterrichtsinhalte bringen neue Herausforderungen: In Klasse 7 kommt Geschichte hinzu, in Klasse 8 die dritte Pflichtfremdsprache (Altgriechisch/Französisch) sowie Physik und Chemie, in Klasse 9 schließlich Sozialkunde. In allen Fächern wird nun mehr Wert gelegt auf abstraktes Denken und die Objektivierbarkeit von Aussagen.
In allen 9. Klassen wird durch Herrn Wimmi ein Drogenpräventionsprogramm durchgeführt. Ebenfalls in Klasse 9 absolvieren die SchülerInnen ein zweiwöchiges Berufspraktikum, das einen ersten Einblick in die Arbeitswelt vermitteln soll. Dieses Praktikum wird im Deutsch- und Sozialkundeunterricht vorbereitet und von allen Lehrkräften der 9. Klassen betreut.
Ausführliche Informationen zu unseren Profilen der Begabtenförderung und des Methodentrainings finden Sie auf separaten Seiten.
Ziel der Arbeit in der Mittelstufe am GaK ist ein sensibler, aber zielgerichteter/bestimmer Umgang mit dieser besonderen Entwicklungsphase, u.a. durch pädagogische Konferenzen, Teambildung und individuelle Beratungsgespräche. Die Schulfahrten in den Jahrgangsstufen 8 und 10 (Skifreizeit) haben sozialintegrativen Charakter. Schullaufbahnberatung gehört ebenso zu unserem Konzept wie die Begleitung bei Prüfungsangst. Ansprechpartner in allen Belangen der Mittelstufe sind neben der Mittelstufenleiterin auch Herr Kunz (Orientierungsstufenleiter), die Verbindungslehrer (Frau Außel und Herr Brunner) und unser Schulpsychologe (Herr Ridder).
Eine Bitte an Sie als Eltern: Gestehen Sie Ihrem Kind auch in der Mittelstufe eine Eingewöhnungszeit zu. Kontaktieren Sie uns frühzeitig bei Problemen und übernehmen Sie weiterhin Verantwortung beim Lern- und Arbeitsprozess Ihrer Kinder.